Info-Date am Abend: Bei der Bahn gibt es wieder Streiks - Fachleute fordern Klima-Haushalt

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Im Tarifkonflikt bei der Bahn will die Lokführergewerkschaft GDL den Zugverkehr wieder lahmlegen. Das hat Gewerkschaftschef Weselsky angekündigt. Ab übermorgen Nachmittag soll es den Güterverkehr treffen - und am Donnerstag um 2 Uhr morgens auch den Personenverkehr. Enden soll der Streik kommende Woche Dienstag um 2 Uhr morgens. Es sei der bisher längste Ausstand, erklärte Weselsky. Die Bahn will zwar die Löhne und Gehälter wie von der GDL gefordert um 3,2 Prozent erhöhen. Umstritten ist jedoch, wie lange der neue

Tarifvertrag gelten soll.

Fachleute fordern ein dreimal höheres Tempo im Kampf gegen den Klimawandel und einen eigenen Klima-Haushalt mit 30 Milliarden Euro jährlich. Das steht in einem Papier, das die Agora-Thinktanks für Verkehr und Energie zusammen mit der Stiftung Klimaneutralität vorgestellt haben. Das Geld könne man zu einem großen Teil aufbringen, indem man klimaschädliche Subventionen streiche, hieß es- und: "Die grüne Null ist wichtiger als die schwarze Null", sagte der Energie-Experte Patrick Graichen im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler. Deshalb schlägt Graichen vor, im Rahmen der Schuldenbremse mehr Möglichkeiten für Investitionen zu schaffen.

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