Impfung gegen Corona: Warum CureVac aus Tübingen noch an die Zulassung seines Wirkstoffs glaubt

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Wird der Covid-19-Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac noch produziert? Der Schweizer Pharmakonzern Novartis, der den Wirkstoff herstellen wird, geht davon aus, dass noch in diesem Jahr 50 Millionen Dosen ausgeliefert werden, hieß es am heutigen Mittwoch. CureVac hatte zuletzt die in seinen mRNA-Impfstoff gesetzten Hoffnungen enttäuscht, da durch alle Altersgruppen hinweg im Durchschnitt nur eine Wirksamkeit von 48 Prozent festgestellt wurde. Als Begründung hätten die Verantwortlichen die vielen Varianten des Coronavirus angeführt, sagt der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann. Er hat einen Film über den Pharmakonzern aus Tübingen gedreht, der heute, um 20:30 Uhr, im SWR Fernsehen gezeigt wird. Die Enttäuschung sei riesengroß gewesen. CureVac arbeite aber weiter daran, dass der Wirkstoff zugelassen werde. "Sie setzen auf 18- bis 60-Jährige. Da hat der Impfstoff noch am besten abgeschnitten und einen Wert von über 50 Prozent erreicht. Das ist sicherlich eine wichtige Marke für die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA), die den Wirkstoff zulassen muss."
Welche finanziellen Ungereimtheiten es bei CureVac in Bezug auf den Corona-Impfstoff gibt, erläutert der Arzt und Journalist im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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