Immer weniger Blutspender – was tun?

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AUTOR/IN
Vanja Weingart

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Mediziner warnen: In Deutschland wird zu wenig Blut gespendet. Aus bisher saisonalen Engpässen - zum Beispiel in der Ferienzeit – könnte eine Dauer-Mangellage werden. Stephan Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz, sieht im demographischen Wandel einen der Hauptgründe für dieses Phänomen. Menschen, die regelmäßig Blut spenden und das auch schon früher getan haben, werden immer älter und stehen irgendwann nicht mehr für Spenden zur Verfügung. Die Lücke werde aber bisher nicht durch jüngere regelmäßige Spenderinnen und Spender geschlossen, erklärt Küpper: "Wir erreichen zwar viele Erstspendende, aber die kommen nicht so häufig spenden, und wir brauchen Kontinuität im Blutspendewesen, also dass die Menschen drei-, viermal, vielleicht sogar fünfmal im Jahr zur Blutspende gehen." Deshalb stünden junge Menschen "ganz klar im Fokus aller Blutspende-Organisationen". Mit 'jung' seien allerdings nicht nur die 18 bis 25-Jährigen gemeint, auch die 30 bis 40-Jährigen. "Die können nämlich noch lange spenden gehen", so Küpper. Wie aktuell versucht wird, wieder mehr Menschen für Blutspenden zu gewinnen, erklärt der Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart.

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Vanja Weingart