Von "Strafzinsen" und "Negativzinsen" - Warum korrekte Sprache wichtig ist

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Symbolfoto Wirtschaftsbegriff Strafzinsen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Bildagentur-online/Joko)

Mit der Sprache lässt sich einiges anrichten. Je nachdem, welche Begriffe man verwendet, erzeugt man im Kopf des Zuhörers unterschiedliche Bilder. Wenn man den Präsidenten eines Landes zum Beispiel als „Machthaber“ bezeichnet, spricht man ihm die demokratische Legitimation ab. Und Zölle wirken gleich ganz anders, wenn man sie als Schutz- oder als Strafzölle bezeichne. Vor ein paar Tagen war nun die Rede von Strafzinsen - gemeint waren Negativzinsen. Annette Trabold beschäftigt sich mit solchen Begriffen, sie ist Sprachwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim.

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