Trittin zu INF-Streit: "Ich glaube, dass man hier mit eigenen Initiativen aufwarten muss"

AUTOR/IN
SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Der stellvertretende Vorsitzende der deutsch-russischen Parlamentariergruppe, Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), wirft den USA und ihren Alliierten sowie Russland vor, den INF-Vertrag durch Engstirnigkeit zu gefährden. In SWR Aktuell sagte Trittin: "Wenn ich nicht die Mentalität des Sandkastens durchbreche, wird man nichts erreichen." Er kritisierte auch die Haltung der Bundesregierung. Äußerungen von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), er sei in jedem Fall gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Deutschland, reichten nicht: "Ich glaube, dass man hier mit eigenen Initiativen aufwarten muss." Welche er sich vorstellen kann, hat Jürgen Trittin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt.

AUTOR/IN
STAND