Organspende: Ohne Widerspruch soll jeder Organspender sein - was sagt ein Betroffener dazu?

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Es ist ein Hoffnungsschimmer für Kranke, dass sie mit einem gespendeten Organ eine neue Lebensperspektive bekommen. 10.000 Menschen stehen in Deutschland im Moment auf der Warteliste, etwa 2.000 sterben jedes Jahr. Nun hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU heute einen interfraktionellen Entwurf für eine Neuregelung der Organspende vorgelegt. Es ist die doppelte Widerspruchslösung. Das bedeutet: Jeder Bundesbürger wird nach seinem Tod automatisch Organspender. Wer das ablehnt, muss sich in ein Register eintragen. Auch Angehörige sollen im Sinne des Verstorbenen widersprechen können. Heiko Burrack lebt seit mehr als 25 Jahren mit einer gespendeten Niere und hat sich auch in einem Buch intensiv mit dem Thema Organspende beschäftigt. SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch hat mit ihm gesprochen.

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