Nach Trumps Rede zur Lage der Nation: Jürgen Hardt hält Ende der US-Strafzölle gegen Europa für möglich

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, hält ein Ende der US-Strafzölle auf europäischen Stahl und Aluminium für möglich. Er habe in der Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump „glücklicherweise keine kritischen Seitenhiebe“ in Richtung Europa vernommen. Im Radioprogramm SWR Aktuell sagt er: „Mit Blick auf eine mögliche Niederlage der USA im Sommer bei der Welthandelsorganisation kann das Problem vielleicht sogar im Frühjahr entschärft werden. Da bin ich ziemlich optimistisch.“ Da die Europäische Union außerdem die Einfuhr von US-amerikanischem Soja in die EU erleichtert habe, glaubt Hardt, dass Trump von weiteren Strafmaßnahmen gegen die EU absehen könne. In dieser Frage mache die EU einen guten Job. „Die EU steht in der Handelsfrage komplett geschlossen und das imponiert auch in Amerika.“ Der Handelsgegner der USA sei im Augenblick China. SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch im Gespräch mit Jürgen Hardt.

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