Mainzer Forscher: Höhere Lebenserwartung durch weniger Feinstaub

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Nach der Vorstellung der Studie zur Feinstaub-Belastung in den Städten hat der Mainzer Kardiologe Prof. Thomas Münzel im Radioprogramm SWR Aktuell "viel zu hohe Grenzwerte" für Feinstaub in Europa beklagt. Die Weltgesundheitsorganisation empfehle maximal zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, in Europa gelten jedoch derzeit noch 25 Mikrogramm. Bei einer Reduzierung auf 12 Mikrogramm, wie sie in den USA gelten, müssten 1,5 Millionen Menschen weltweit weniger sterben, sagt Münzel, der an der Mainzer Studie mitgewirkt hat. Es habe bewiesen werden können, dass Feinstaub genauso schädlich ist wie das Rauchen. Im Audio erklärt Münzel, welche medizinischen Maßnahmen für feinstaubbelastete Menschen sinnvoll sind.

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