Lothar Wegner, Aktion Jugendschutz, zu Lasertag: "Wichtig, dass es während des Spiels eine Ausstiegsmöglichkeit gibt"

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Menschen schleichen durch halbdunkle Räume und, wenn sie jemanden sehen, schießen sie - nicht mit echter Munition, sondern mit einem Laserstrahl aus einem elektronischen Gewehr. Sensoren und Leuchten am Körper verraten dann, ob es ein Treffer war oder nicht. Diese Art der Freizeitbeschäftigung heißt „Lasertag“. Und weil es eben etwas mit auf Menschen schießen zu tun hat, zweifeln viele daran, ob das überhaupt sein muss- und ab welchem Alter Menschen das machen dürfen. Das Jugendamt Ingolstadt hat dem Betreiber einer Lasertag-Anlage aus Jugendschutzgründen verboten, Kinder unter 14 Jahren hereinzulassen. Der Betreiber klagt dagegen vor dem Verwaltungsgericht München. Lothar Wegner ist Fachmann für Gewaltprävention bei der Aktion Jugendschutz. Das ist eine Arbeitsgemeinschaft von Kinderschutzbund, Kirchen und anderen Verbänden. SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich hat mit Lothar Wegner gesprochen.

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