GEW-Hauptvorstand Andreas Keller: "Bafög müsste noch kräftiger steigen"

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Der Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Andreas Keller, kritisiert die angekündigte Bafög-Novelle als nicht ausreichend. In SWR Aktuell sagte Keller, sowohl die Bedarfssätze als auch die Freibeträge müssten deutlich kräftiger erhöht werden. "Wir haben heute die Situation, dass gerade einmal 14 Prozent der eingeschriebenen Studierenden überhaupt noch Bafög bekommen. Im Durchschnitt sind das 300 bis 400 Euro pro Monat. Und deshalb müssten wir eine viel kräftigere Bafög-Erhöhung in Angriff nehmen." Das Kabinett hatte heute eine Bafög-Novelle auf den Weg gebracht, durch die künftig wieder mehr Studenten und Schüler in den Genuss der staatlichen Ausbildungsförderung kommen sollen. Zudem soll auch der Förderungshöchstbetrag von 735 auf 861 Euro steigen.

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