Ex-Ministerin Hendricks (SPD) prophezeit schnelleren Ausstieg aus der Braunkohle als aus der Steinkohle

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Zum Ende des Steinkohlebergbaus am heutigen Freitag prophezeit die ehemalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) der Braunkohle ein schnelleres Ende. Da, wo die Steinkohlezechen über Jahrzehnte nacheinander geschlossen wurden, „wird es bei der Braunkohle anders sein“, so Hendricks im Radioprogramm SWR Aktuell. „Da gibt es ja auch schon Leitentscheidungen. Aber es wird auch nicht in zwei, drei Jahren sein, das wird schon noch eine Zeit in Anspruch nehmen.“ In den Regionen, in denen der Steinkohlebergbau schon beendet wurde, sei die Situation für die ehemaligen Beschäftigten in Deutschland gut gelöst worden. Wenn man sich beispielsweise den Strukturwandel im Ruhrgebiet anschaue, „da sieht es in anderen ehemaligen Kohleregionen wie in Nordfrankreich oder Nordengland nicht so gut aus, wie im Ruhrgebiet, um es mal vorsichtig zu sagen.“ Stefan Eich im Gespräch mit Barbara Hendricks.

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