Ex-AfD-Vize Henkel ist froh, dass AfD nicht stärkste Partei geworden ist

AUTOR/IN
Der ehemalige AfD-Vize-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel in Berlin (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/imageBROKER/Foto: Norbert Michalke)

Der ehemalige AfD-Vize-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel sieht den Erfolg der AfD bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg mit "gemischten Gefühlen". In SWR Aktuell sagte Henkel: "Ich bin froh, dass sie es nicht geschafft hat, in diesen beiden Bundesländern zur stärksten Partei aufzusteigen, aber ich bin natürlich auch enttäuscht über den Erfolg, den sie nach wie vor, vor allem im Osten Deutschlands, hat." Henkel bedauert es nicht, dass er der AfD den Weg bereitet hatte, als sie damals vor allem euro-kritisch geprägt war. "Ich habe damals größtenteils den Wahlkampf der AfD, zum Beispiel für das Europaparlament, sogar selbst finanziert." Motiv für die Partei-Gründung damals sei gewesen, dass man "gegen die unserer Meinung nach verantwortungslose Euro-Politik der Bundesregierung gewesen war. Wir wurden damals auch als 'Professoren-Partei' belächelt und als 'Ein-Themen-Partei' bezeichnet, weil wir uns nur um das Euro-Thema kümmerten." Mit Hans-Olaf Henkel hat SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll gesprochen.

AUTOR/IN
STAND