Deutsche Polizeigewerkschaft BW zur Kontrolle von Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

AUTOR/IN
SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Baden-Württemberg (DPolG BW), Ralf Kusterer, hält die Diesel-Fahrverbote in Stuttgart für einen nicht umsetzbaren „Schildbürgerstreich“. Im Radioprogramm SWR Aktuell sagte er: „Die Gerichte haben etwas entschieden, von dem sie eigentlich wissen, dass das gar nicht umsetzbar ist. Die Regierung wird zu einem Handeln in einer Art und Weise gezwungen, wie wir das noch nie hatten in Deutschland.“ Es stelle sich aber die Frage, was man tatsächlich mache, um in Stuttgart bessere Luft zu bekommen. „Wir fordern, für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ein Jobticket einzuführen und dass man an eine Freifahrtregelung für Rentnerinnen und Pensionäre denkt“, so Kusterer. Man müsse durch verkehrspolitische Maßnahmen dafür sorgen, dass die Luft besser werde. In Stuttgart gilt ab 1. Januar 2019 ein Diesel-Fahrverbot. Autos mit Diesel-Motoren der Euronorm 4 oder schlechter dürfen dann nicht mehr in die baden-württembergische Landeshauptstadt einfahren.

AUTOR/IN
STAND