CDU-Außenpolitiker Hardt zum Treffen Putin-Erdogan: EU kann Zukunft Syriens positiv beeinflussen

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Auch wenn die USA ihre Truppen aus Syrien abziehen, können westliche Staaten noch Einfluss auf die Nachkriegsordnung nehmen, so die Einschätzung des außenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jürgen Hardt. Angesichts des Treffens in Moskau zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sagte er im Radioprogramm SWR Aktuell: „Der nachhaltige Friedensprozess in Syrien würde auch einen erheblichen Wiederaufbau erfordern, der mit Mitteln aus dem Land selbst nicht zu leisten ist.“ Die EU sei bereit, massiv zu helfen, „aber das setzt voraus, dass man das Geld nicht in die Taschen des Assad-Clans pumpt, sondern tatsächlich für einen friedlichen Übergang nutzt.“ Andreas Herrler hat mit Jürgen Hardt gesprochen.

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