Anwalt: "Hätte Chekatt den Anschlag von Strassburg nicht zugetraut"

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Nach dem Terroranschlag von Straßburg ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Attentäter Chérif Chekatt gestern im Straßburger Stadtteil Neudorf erschossen. Der Singener Rechtsanwalt Thomas Röder hatte Chekatt verteidigt, als dieser in Deutschland wegen Einbruchs vor Gericht stand. Röder sagte im SWR, dass er Chekatt als "sehr ruhige und kontrollierte Person" erlebt habe. Wenn man ihn gefragt hätte, wem von seinen Mandanten er so einen Anschlag zutrauen würde, wäre er wohl nicht auf Chekatt gekommen. Im Gefängnis sei Chekatt als gläubiger Moslem aufgetreten, von einer Radikalisierung sei aber nichts zu spüren gewesen.

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