André Hahn zur neuen BND-Zentrale: „Öffentlichkeit getäuscht“

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SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Bei der Planung der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin soll die Öffentlichkeit getäuscht worden sein. Das hat André Hahn (DIE LINKE), stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium, im Radioprogramm SWR Aktuell gesagt: „Als der Neubau beschlossen wurde hat man damit argumentiert, dass dann alle Mitarbeiter des BND an einem Standort zusammengeführt und Außenstellen geschlossen werden könnten. Genau das passiert jetzt nicht.“ Es verblieben über 1000 Mitarbeiter der Abteilung Technische Aufklärung im bayerischen Pullach. Außerdem solle das „riesige Objekt am Gardeschützenweg in Berlin“ dauerhaft weiter genutzt werden. „Die Sanierung dieser Standorte wird zusätzlich mehrere hundert Millionen Euro kosten. Hier hat man also die Öffentlichkeit auch ein Stück weit getäuscht“, sagte Hahn. SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch im Gespräch mit André Hahn.

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