Hohe Energie-Kosten: Rheinland-pfälzischer Sozialminister Alexander Schweitzer fordert Nothilfefonds

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AUTOR/IN
Jenny Beyen

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Der Ukraine-Krieg treibt die Energiekosten in die Höhe. Vor allem die Gaspreise explodieren. Einige Versorger werden für die kommende Heizperiode das Doppelte oder das Dreifache für Gas verlangen. Da gerade Menschen mit geringem Einkommen besonders unter diesen Preiserhöhungen leiden werden, hat sich der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) für einen Nothilfefonds ausgesprochen.
Es gehe um eine kurzfristige Unterstützung von Menschen mit geringem Einkommen, die alle anderen staatlichen Hilfen bereits ausgeschöpft hätten. Ziel sei es, Strom- und Gassperrungen zu vermeiden, wenn die Betroffenen bereits Mahnungen erhalten hätten. In solchen Fällen sollte gemeinsam mit Sozialverbänden und Energieversorgern festgestellt werden: "Um welche Summe geht es? Was können wir unmittelbar tun? Dann wird die Summe vorgestreckt und dann haben die Menschen eine Möglichkeit, ihre Rechnung zu bezahlen."
Zur Unterstützung der Stadtwerke macht sich der rheinland-pfälzische Sozialminister für einen Rettungsschirm stark. Wie der funktionieren soll, erläutert der SPD-Politiker im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen.

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Jenny Beyen