Hitze und Trockenheit: Was die Rekordtemperaturen für die Tiere auf dem Bauernhof bedeuten

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AUTOR/IN
Constanze Schirra

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Hitze und Trockenheit setzen den Pflanzen zu, in den Flüssen und Seen geht das Wasser zurück, wir Menschen schwitzen und die Tiere? Die sind auch nicht besser dran. Zum Beispiel auf dem Hof von Landwirt Wolfgang Guckert aus Mannheim. Er beschrieb im SWR, wie die Nutztiere auf seinem Hof mit den Rekordwerten umgehen: "Unsere Rinder sind auf der Weide. Die Tiere suchen sich bei diesen Temperaturen natürlich einen Schattenplatz und man muss schauen, dass immer genügend frisches Wasser auf der Weide ist. Die Schweine bleiben im Stall und haben ständig Zugang zu frischem Wasser. Denen geht’s gut und wir machen Fenster und Türen auf, damit ein bisschen frische Luft reinkommt." Problematisch wird’s mit dem Futter. Denn auf den Wiesen wächst derzeit nichts. Also muss Landwirt Guckert zukaufen, was seine Ausgaben steigen lässt. Kosten, auf denen er sitzen bleibt: "Wir sind vom Markt abhängig und können nicht mehr verlangen, als der Markt hergibt. Wenn wir da 20-30 Prozent aufs Fleisch aufschlagen würden, dann kommt keiner mehr. Dann ist uns auch nicht geholfen", sagte Wolfgang Guckert im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Constance Schirra.

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Constanze Schirra