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Es ist ein Aufgebot, wie es die Bundesrepublik noch nicht erlebt hat. Der Nürburgring ist das zentrale Basislager zur Koordinierung der Einsätze in dem von den Fluten verwüsteten Ahrtal. Bundeswehr, Feuerwehren, Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk beteiligen sich an der Aktion. Allein das THW hat 600 Männer und Frauen aus ganz Deutschland zusammengezogen und koordiniert die Arbeit in einem "Bereitstellungsraum". THW-Sprecher Florian Gottschalk erläutert, dass den Einsatzkräften alles zur Verfügung stehe, "von einer Autowerkstatt über Verpflegung, Duschen und auch Freizeit." Man könne den "Bereitstellungsraum" also mit einem Dorf vergleichen, das den Helfern die gesamte notwendige Infrastruktur biete. Trotzdem sei es immer noch schwierig, auf dem Landweg alle Ortschaften im Ahrtal zu erreichen. "Jetzt geht es darum, Geröll und Schutt zu beseitigen und damit auch die Infektionsgefahr, die mittlerweile steigt." Wie das THW im Katastrophengebiet hilft, dass die Menschen wieder Trinkwasser bekommen, erläutert er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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