Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg: GEW fordert bessere Ausstattung mit Lehrkräften

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AUTOR/IN
Christian Rönspies

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Wie gut sind die Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg? Ralf Scholl, Landeschef vom Verband der Gymnasiallehrer, spricht vom Komplettversagen dieses Schultyps, da Achtklässler in einem Vergleichstest schlechter abgeschnitten hätten als Kinder vergleichbarer Klassenstufen auf Gymnasien, Real- und Werkrealschulen.
Die baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Monika Stein, will diese Pauschalkritik nicht gelten lassen. "Ralf Scholl haut schon immer gerne auf Gemeinschaftsschulen ein. Sie sind sein rotes Tuch." Es laufe zwar noch nicht überall rund, aber dieser Schultyp sei auch erst zehn Jahre alt. Außerdem kämen die Jungen und Mädchen aus unterschiedlichen Kontexten in die Gemeinschaftsschule. Wichtig sei jetzt eine bessere Ausstattung. In diesem Zusammenhang kritisierte die GEW-Landeschefin, dass Coaching-Stunden noch immer nicht im Stundenplan verankert seien. "Lehrkräfte arbeiteten oft über ihre eigenen Kraftgrenzen hinaus." Deshalb sei eine sehr gute Personalausstattung notwendig.
Wie die Noten der Gemeinschaftsschüler zu bewerten sind, erläutert die Bildungs-Gewerkschafterin ebenfalls im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies.

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Christian Rönspies