Gefahr trotz Niedrigwasser: DLRG rät vom Schwimmen in Flüssen ab

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AUTOR/IN
Jonathan Hadem

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Im Südwesten wird mit 40 Grad der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erreicht. Viele wollen sich deshalb durch den Sprung ins Wasser abkühlen. Da viele Flüsse im Südwesten wegen der langanhaltenden Trockenheit weniger Wasser als gewöhnlich führen, scheinen sie zum Erfrischen ideal zu sein.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt allerdings trotz des Niedrigwassers vor dem Schwimmen und Baden in Flüssen. "Wenn der Fluss weniger Wasser führt, ist oft die Fließgeschwindigkeit höher", sagt DLRG-Sprecher Martin Holzhause. Außerdem steige das Verletzungsrisiko gleich in zweifacher Hinsicht. Bei Niedrigwasser habe man häufiger Kontakt mit dem Flussbett. Dort könnten nicht sichtbare Hindernisse zu Verletzungen führen. Und man sei dichter an der Fahrtrinne der Schiffe, wo ebenfalls Gefahr drohe.
Wie man sich verhalten sollte, wenn jemand im Fluss um Hilfe ruft, erklärt der DLRG-Sprecher ebenfalls im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

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