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Italien ist Fußball-Europameister, und zwar verdient, sagt Jasmina Makhoukh, Fußballexpertin vom Podcast FRÜF – "Frauen reden über Fußball". Sie hat in SWR Aktuell die EM begleitet.

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"Frauen sind genau so gut, haben andere Blickwinkel"

Jasmina Makhoukh, Mitorganisatorin des Podcast-Kollektivs "Frauen reden über Fußball" (FRÜF). Porträtbild (Foto: Jasmina Makhoukh (privat))
Jasmina Makhoukh, Mitorganisatorin des Podcast-Kollektivs "Frauen reden über Fußball" (FRÜF) Jasmina Makhoukh (privat)

Bei dieser EM ist die Berichterstattung weniger von Männern geprägt als früher. In diesem Jahr hat mit Julia Metzner zum ersten Mal eine Frau live das EM-Finale kommentiert. Auch andere Sender setzen auf Expertinnen. Jasmina Makhoukh findet das gut. Es habe schon immer Frauen gegeben, die etwas von Fußball verstehen. Sie seien als Reporterinnen oder Expertinnen genauso gut wie Männer- und könnten vielleicht noch andere Blickwinkel liefern.

"Negative Kritik an Reporterinnen ist oft nicht sachlich."

Wenn die Arbeit von Sportreporterinnen kritisiert werde, gehe es oft um Aspekte wie die Stimme oder darum, dass "Männerspiele auch ein Mann kommentieren" müsse. Ganz selten, so Makhoukh weiter, sei auch sachliche Kritik zu hören. Auch bei den männlichen Kommentaren hätten Menschen Vorlieben, "es passt halt nicht immer."

"Italien ist verdient Europameister"

Dass Italien Europameister geworden ist, findet Makhoukh konsequent. Die Italiener hätten im gesamten Turnier eine konstante Leistung gebracht und den besseren Fußball gespielt. England dagegen sei mit Glück immer wieder weitergekommen. Bei dramatischen Elfmeterschießen im Finale habe Italien dann verdient gewonnen.

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