Frankreich-Kenner: Macron sollte Nicht-Wähler mit Klima-Politik mobilisieren

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Die Fernseh-Debatte zwischen den beiden französischen Präsidentschafts-Kandidaten, Emmanuel Macron und Marine Le Pen, hat in der Wahrnehmung der Wähler kaum etwas verändert - das meint Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg. Als problematisch empfindet er die große Zahl von Nicht-Wählern, die mit beiden Kandidaten nichts anfangen können. "Vor allem die jungen Menschen kann man mit der Klima-Thematik ansprechen, das war das große abwesende Thema des Wahlkampfs. Und das hat Macron jetzt verstanden", sagte Baasner im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Constance Schirra - mit Blick auf die Klima-Ziele des linken Kandidaten Jean-Luc Mélenchon. Warum Baasner Frankreich für ein tief gespaltenes Land hält und Marine LePen dort nicht mehr als rechtsextrem gilt, hören Sie im Interview.

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