Flut-Gebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler: Menschen sorgen sich um Wärme und Wohnen im Winter

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In der von der Flutkatastrophe besonders stark betroffenen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bereiten sich die Menschen auf den Winter vor. Da in vielen Häusern die Heizungen auch in absehbarer Zeit nicht funktionieren werden, müssen ihre Bewohner die kalte Jahreszeit notgedrungen woanders verbringen. Bürgermeister Guido Orthen sagte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart, Stadt, Kreis und Land arbeiteten eng zusammen, um ortsnahe Lösungen zu finden - zum Beispiel Containersiedlungen, Hotels oder Tiny-Häuser. Das Problem sei allerdings, dass vielen Menschen erst jetzt langsam klar werde, dass sie ihre Häuser verlassen müssten – man wisse also noch nicht, wie viele Winterquartiere konkret gebraucht würden.
Orthen rief die Politik dazu auf, den geplanten Nothilfe-Fonds möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Zeitgleich müssten die Antragsformulare zur Verfügung stehen: "Da haben wir keine Zeit mehr zu verschwenden". Allein in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind nach Orthens Angaben durch die Flutkatastrophe Schäden in Höhe von fünf bis sechs Milliarden Euro entstanden.

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