Finanzexperte zum Dienstwagen-Privileg: "Aus Sicht der Steuerzahler ist das natürlich doof"

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AUTOR/IN
Petra Waldvogel

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Drei bis fünf Milliarden Euro im Jahr kostet nach Schätzungen das so genannte Dienstwagen-Privileg den Fiskus. Doch einige profitieren auch davon: "Zum einen, wer das Auto fährt, und zum anderen die Firmen, die dabei Kosten geltend machen können. Formal geht das zu Lasten der Staatskasse", sagte Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des Geld-Ratgebers "Finanztip" im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. "Aus Sicht der Steuerzahler ist das natürlich doof". Tenhagen wies auch darauf hin, dass 86 Prozent aller hochpreisigen Autos in Deutschland Firmenwagen sind und gut die Hälfte aller Führungskräfte einen nutzen. Hören Sie im Interview auch, wie Sie selbst berechnen können, ob sich ein Dienstwagen für Sie lohnen würde oder nicht.

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Petra Waldvogel