FDP-Vize Beer: EU will Atom-Strom aus Deutschland

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AUTOR/IN
Stefan Eich

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Die stellvertretende EU-Parlamentspräsidentin Nicola Beer von der FDP rechnet mit starkem Druck aus Europa auf Bundeswirtschaftsminister Habeck. Angesichts der hohen Energiekosten gebe es in den Partnerländern keinerlei Verständnis für eine Verknappung im Markt durch die Abschaltung von Atomkraftwerken. Das werde sich auf dem Treffen der Energieminister zeigen. Vielmehr müsse Deutschland alle verfügbaren Stromquellen nutzen, auch schon heruntergefahrene Atomkraftwerke. Das helfe auch Verbraucherinnen und Verbrauchern in ganz Europa, so die stellvertretende Bundesparteivorsitzende im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. Die FPD fordert vom grün geführten Bundeswirtschaftsministerium, nicht nur die zwei AKW Neckarwestheim und Isar II als Reserve bis ins Frühjahr 2023 zu betreiben, sondern mindestens drei AKW bis ins Jahr 2024.

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Stefan Eich