FDP in BW erneuert Kritik an Innenminister Strobl wegen mutmaßlichen Geheimnisverrats

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Eine Woche nach Beginn der Ermittlungen gegen den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat der Landtag über den Fall debattiert. Es geht um einen Anwaltsbrief, den Strobl an einen Journalisten weitergegeben hat. Dem Christdemokraten wird deshalb Geheimnisverrat vorgeworfen. Strobl selbst sagt, die weitergegebenen Informationen seien nicht geheim gewesen, deshalb könne es sich nicht um Geheimnisverrat handeln. Das sieht der Fraktionsvorsitzende der oppositionellen FDP im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Rülke, anders. Er sagt: "Das zu analysieren, sollte Herr Strobl am besten der Staatsanwaltschaft überlassen. Wenn die Staatsanwaltschaft mit ihm übereinstimmen würde, würde sie nicht gegen ihn ermitteln." Was Rülke dem Innenminister sonst noch vorwirft, erläutert er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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