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Der FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss und Arzt, Andrew Ullmann, erneuert die Forderung, Risikogruppen in der Corona-Krise besser zu schützen. Die beschlossene Verlängerung der Kontaktbeschränkungen hält er für richtig. Dennoch regt er an, die bisherigen Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls nachzusteuern. So habe zum Beispiel "die Schließung der Restaurants nicht zu einer Änderung der Infektionszahlen geführt, sondern nur zu einer Stagnation", sagte Ullmann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. Besseren Schutz von Risikogruppen könne man aus Sicht der FDP-Fraktion durch Schutzmaterialien, Schnelltests oder auch Taxi-Gutscheine erreichen, "dass die älteren Personen oder die chronisch Kranken nicht unbedingt mit dem öffentlichen Personennahverkehr fahren müssen". Für Weihnachten schlägt Ullmann unter anderem zeitversetze Besuche bei Eltern oder Großeltern vor: "Ich werde meine Eltern mit Maske begrüßen. Das ist fürchterlich, aber so wird es funktionieren." Mit Profimasken könne man die Älteren schützen, "und das wäre auch ein Weihnachtsgeschenk", so Ullmann.

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