Extreme Hitze: Wie ältere Menschen geschützt werden sollen

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AUTOR/IN
Marie Gediehn

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Der Südwesten schwitzt. Höchsttemperaturen bis 40 Grad sind vorhergesagt. Die Hitze ist für die meisten anstrengend. Gerade für ältere Menschen kann sie auch gefährlich werden. Deshalb fordert Susanne Johna, Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, erneut einen nationalen Hitzeschutzplan.
Seit vielen Jahren sei bekannt, dass die Hitze-Wellen häufiger, intensiver und länger würden. Deshalb sei ein deutschlandweit einheitliches Vorgehen zum Schutz von älteren Menschen notwendig. Die Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und den Kommunen müsse klar geregelt werden.
Als Vorbild nennt die Ärzte-Gewerkschafterin Frankreich. Dort hätten die Behörden bereits Register auf regionaler Ebene angelegt, um darüber Bescheid zu wissen, wo ältere Menschen wohnen würden, die bei extremer Hitze versorgt werden müssten. Dieser Personenkreis "wird dann aktiv angerufen und angesprochen und beispielsweise mit Mineralwasser versorgt. Das sind die Dinge, die wir machen müssen."
Warum in Deutschland die Vorkehrungen bei extremer Hitze bislang unzureichend sind, erläutert die Vorsitzende des Marburger Bundes im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.

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Marie Gediehn