Ex-Nato-General Domröse rechnet heute mit Entscheidung über Panzer-Lieferungen an Ukraine

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AUTOR/IN
Andreas Böhnisch

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Der ehemalige Nato-General, Hans-Lothar Domröse, geht davon aus, dass sich die Länder der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe heute in Ramstein mehrheitlich für die Lieferung von schweren Waffen, auch von Panzern, an die Ukraine aussprechen werden. Domröse sagte in SWR Aktuell, die Frage wäre dann, ob auch Lieferungen aus Deutschland kommen würden. Er habe Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) so verstanden, dass auch Deutschland bereit sei, schwere Waffen zu liefern.

Deutschland kommt wohl nicht umhin, Panzer zu liefern

"Wenn die fünfzig Nationen (der Ukraine-Kontaktgruppe) sich mehrheitlich einigen, diese beweglichen, gepanzerten Fahrzeuge zu liefern, dann kommt Deutschland wohl nicht umhin, auch die aus der Industrie verfügbaren Panzer aufzumöbeln und dann zu liefern", so der General a.D. des Heeres der Bundeswehr. Dann werde es darauf ankommen, "ob man den berühmten Marder-Schützenpanzer liefert, oder den alten Leopard-2, der sehr tauglich ist, um die Bewegung der Ukrainer nach vorne zu unterstützen", sagte Hans-Lothar Domröse im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.

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