Euro-Einführung in Kroatien: Furcht vor Preis-Steigerungen dämpft die Euphorie

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Kroatien rechnet für Anfang nächsten Jahres mit der Einführung des Euro - nachdem die EU-Kommission gestern erklärt hat, dass dafür alle Voraussetzungen erfüllt sind. Allerdings gibt es in dem Balkanland Befürchtungen, dass dann die Preise deutlich steigen könnten. "Das dämpft ein bisschen die pro-europäische Euphorie", sagte Sonja Schirmbeck, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kroatien, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph. "Dazu kommt noch die hohe Inflation in der Eurozone. Hier in Kroatien haben wir aktuell 9,4 Prozent - bei Energie und Wohnen liegt sie noch weit höher". Für viele Kroatinnen und Kroaten sei zum Beispiel Urlaub im eigenen Land schon jetzt unerschwinglich. Warum Kroatien sich trotzdem viel von der Einführung des Euro erhofft, hören Sie im Interview.

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