Eisheilige ohne Nachtfrost: Warum Sie Ihre Pflanzen trotzdem schützen sollten

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Bauern und Hobbygärtner haben den Zeitraum vom 11. bis 15. Mai im Kalender vermerkt. Denn an diesen fünf Tagen könnten die Eisheiligen für Nachtfrost sorgen, was einigen Pflanzen gar nicht gut bekommen würde. Doch für 2022 gibt Anne Rostek, Gartenexpertin in der Staudengärtnerei "Gräfin von Zeppelin" in Sulzburg-Laufen in Südbaden, Entwarnung. "Dieses Jahr ist es so, dass wir ganz mild davonkommen und nichts fürchten müssen." Die Meteorologen gehen vielmehr davon aus, dass im Südwesten Höchsttemperaturen bis 30 Grad erreicht werden. In einigen Regionen hat es längere Zeit nicht mehr ausreichend geregnet. Der Boden ist sehr trocken. Die Gärtnerin empfiehlt deshalb, neu in die Erde eingesetzte Pflanzen zu gießen, "weil die sich noch nicht selbst mit Wasser versorgen können." Außerdem könne es sinnvoll sein, frische Triebe mit einer Art Vlies zu schützen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass empfindliche Pflanzen, "wenn es sehr heiß wird, auch Sonnenbrand bekommen können."
Warum die Eisheiligen mit Frost Schädlingen leider nichts anhaben können, erläutert die Gartenexpertin ebenfalls im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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