Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia - ein Weltkulturerbe als politischer Spielball

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Knapp 1000 Jahre galt die Hagia Sophia als die prächtigste Kirche des christlichen Ostens. Mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie zur Moschee, 1935 dann zum Museum. Und jetzt? Seit Juli dieses Jahres wird sie wieder als Moschee genutzt. Die Anordnung kam vom türkischen Präsidenten Erdogan. Die Hagia Sophia ist nicht die einzige ehemalige byzantinische Kirche, die wieder als Moschee dient: Türkisch-islamistische Kräfte feiern dies als Stärke des Islams und orthodoxe Christen empören sich laut. Karin Senz und Thomas Bormann berichten.

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