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Wie aussagekräftig ist die 7-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie, die das Robert Koch-Institut täglich veröffentlicht? Schon seit längerem wird diskutiert, ob die Infektionszahlen nicht anders ermittelt werden sollten. Tim Friede, Professor für Biostatistik an der Universitätsmedizin Göttingen will sich bei der Berechnung der Corona-Zahlen am Vorgehen der Wahlforscher orientieren. Man brauche einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung. Diese Menschen müssten sich dann in regelmäßigen Abständen auf das Coronavirus testen lassen. Der Biostatistiker erhofft sich von dieser Methode eine höhere Aussagekraft der Zahlen. "Schlechte Daten führen zu schlechten Argumenten", ergänzt Tim Friede im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll. Warum auch die Politik ein Interesse an belastbaren Zahlen in der Corona-Pandemie haben sollte, hören Sie im Interview.

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