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Bußgeld bei falschen Corona-Kontaktangaben – DEHOGA beklagt Flickenteppich Wer als Gast im Restaurant falsche Angaben bei den Kontaktinformationen macht, soll dafür künftig mit mindestens 50 Euro zur Kasse gebeten werden. Die Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA-Bundesverbandes, Ingrid Hartges sagte im SWR, die von Bund und Ländern vereinbarte Regelung gegen Falschangaben sei nur schwer durchsetzbar: „Es ist ein Streit unter Rechtsexperten, ob Gastwirte das Recht haben, sich den Personalausweis vorzeigen zu lassen. Ich befürchte, dass sie keinen Anspruch darauf haben.“ Die Kontaktangaben seien aber wichtig, um die Nachverfolgbarkeit bei Corona-Infektionen zu gewährleisten. Deshalb setze sie auf die Einsicht aller Beteiligten. „Natürlich ist das Thema nicht konfliktfrei,“ betonte Hartges. Es sei Aufgabe der lokalen Behörden, die Umsetzung zu kontrollieren. Darüber müssten sich die Landesregierungen jetzt Gedanken machen. Dabei machten es die je nach Bundesland unterschiedlichen Regelungen nicht einfacher, sagte die DEHOGA-Chefin Hartges im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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