"Brot für die Welt" mahnt in Getreide-Krise: nicht vergessen, "dass der Aggressionskrieg die Ursache ist"

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AUTOR/IN
Andreas Herrler

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Die Ukraine deckt etwa zehn Prozent der globalen Getreide-Exporte ab. Die russische Invasion am 24. Februar hat das alles zum Erliegen gebracht. Nun bestehen gut fünf Monate nach Kriegsbeginn Hoffnungen, dass die Ukraine ihren Getreide-Export wieder aufnehmen kann. Nach der Einigung mit Russland ist die ukrainische Seite zuversichtlich, dass es rund eine Woche später losgehen kann. Für das von Dürre geplagte Ost-Afrika, wo 20 Millionen Menschen von Hunger bedroht sind, wäre das ein Hoffnungsschimmer. Francisco Mari ist Experte für Welternährung und Agrarhandel bei "Brot für die Welt". Er sieht trotzdem die Preise nicht auf ein Vorkriegsniveau fallen und mahnt, nicht zu vergessen, dass die Ursache für die Getreide-Krise im Angriff Russlands auf die Ukraine liege.

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Andreas Herrler