Aus für Verbrenner bis 2040: Auch Daimler unterzeichnet die Vereinbarung auf der Weltklima-Konferenz

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Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow haben sich 24 Staaten sowie einige Städte und Unternehmen dazu bekannt, auf emissionsfreie Autos umzusteigen - und zwar bis spätestens 2040. Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern der Initiative, dafür aber der deutsche Autobauer Daimler mit seinen Mercedes-Benz-Fahrzeugen. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) begrüßte diesen Schritt. "Entscheidend ist, dass sich eine Reihe von Ländern, Regionen und Städten entschieden haben, den Weg zu gehen und das große Automobilhersteller dabei sind - und mit Daimler auch ein großes Unternehmen aus Baden-Württemberg. Das hat mich sehr gefreut." Hermann zeigte sich zuversichtlich, dass eine zukünftige Ampel-Koalition der Übereinkunft von Glasgow beitreten werde. Im Sondierungspapier stehe, dass man - analog zur EU - bis 2035 aus dem fossilen Verbrenner aussteigen möchte.
Warum synthetische Kraftstoffe für Pkw im Moment noch keine Alternative zu batterieelektrischen Antrieben sind, erläutert der baden-württembergische Verkehrsminister im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Lechler.

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