Atomwaffensperrvertrag: Kann die Weltgemeinschaft trotz Ukraine-Krieg nukleare Bedrohung reduzieren?

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AUTOR/IN
Jonathan Hadem

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191 Staaten haben das Abkommen zur Nichtverbreitung von Kernwaffen ratifiziert. In New York hat die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag begonnen. Die Tagung ist aufgrund des Ukraine-Kriegs wichtiger denn je, findet Matthias Dembinski, Experte für Europäische Außen- und Sicherheitspolitik an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Er ist allerdings pessimistisch, dass auf der Konferenz konkrete Beschlüsse zur nuklearen Abrüstung gefasst werden. "Das Beste, was sie bringen könnte, wäre eine gewisse Beruhigung und Stabilisierung der Situation."
Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor einem knappen halben Jahr werde die globale Bedeutung von Nuklearwaffen neu diskutiert. Die Welt befinde sich an einem Scheidweg - die Prognosen seien eher düster. "Wir wären schon sehr gut bedient, wenn wir eine Renaissance des militärischen Nuklearzeitalters vermeiden könnten."
Wie der Experte für Außen- und Sicherheitspolitik die Möglichkeiten für eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg einschätzt, erläutert er ebenfalls im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

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Jonathan Hadem