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Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass sich die Lage der Menschenrechte weltweit verschlechtert hat. Die Ärmsten trifft es am stärksten. Das geht aus dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hervor. Der Bericht zeigt unter anderem, dass Frauen durch die Pandemie mehr häuslicher und sexueller Gewalt ausgesetzt waren, erklärt Amnesty-Deutschlandchef Markus Beeko im SWR: "Sicherlich gibt es Regionen, wo wir mit besonderer Sorge drauf schauen. Mexiko gehört mit zu einem der am stärksten betroffenen Länder. Da wurden fast 4.000 Tötungen von Frauen im letzten Jahr gemeldet." Auch in Brasilien oder Kolumbien sei die Menschenrechtslage für Frauen besonders kritisch. Inwiefern die aktuelle Krise auch eine Chance sei, Missstände zu erkennen und die globalen Systeme zu stärken, erklärt Beeko im Interview mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.

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