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Der Chefdirigent und musikalische Leiter des Abaco-Orchesters der Universität München, Vitali Alekseenok nannte die Ereignisse um das Verschwinden von Maria Kolesnikowa "erschreckend". Alekseenok, der nach Minsk geflogen war, um dort die Proteste gegen die Regierung Lukaschenko zu unterstützen, sagte SWR Aktuell-Moderatorin Dagmer Freudenreich: "Wir wissen nicht, wo Maria (Kolesnikowa) ist und was mit ihr passiert." Er zeigte sich in dem Gespräch davon überzeugt, dass die Proteste in den Köpfen der Menschen angekommen seien. "Das ist einer der wichtigsten Prozesse auf dem Weg zur Demokratie". Deshalb brauche man auch keine Anführer mehr. "Die Staatsmacht kann jetzt alle Anführer ins Gefängnis schicken," so Alekseenok. "Aber die Proteste werden nicht aufhören."

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