50 Jahre "Radikalen-Erlass": Ein Betroffener erzählt

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Wie kann sich der Staat dagegen wehren, dass Verfassungsfeinde die Demokratie aushöhlen? Die Frage klingt aktuell, ist sich auch - aber neu ist sie nicht: Vor genau 50 Jahren haben sich Bund und Länder auf den sogenannten Radikalen-Erlass geeinigt: Wer in den Öffentlichen Dienst wollte, wurde ausgefragt, überwacht, bespitzelt - aus Angst vor Linksextremen. Eine Entschuldigung oder gar Entschädigung haben die Betroffenen bis heute nicht erhalten. Der Bayerische Verfassungsschutz hat noch vor fünf Jahren Anwärter für den Öffentlichen Dienst durchleuchtet -auch Kerem Schamberger, der Mitglied der DKP war. Was ihm bei seiner Bewerbung um eine Stelle an der Ludwig-Maximilians-Universität München passiert ist, erzählt er im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

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