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Frankfurt am Main ist eine alte Messestadt. Hier legen Kaufleute 1585 zum ersten Mal einheitliche Wechselkurse fest. Diese Zusammenkunft gilt als Geburtsstunde der Frankfurter Börse. Es gab damals noch keinen Aktienhandel, so wie wir ihn heute kennen. Es ging vor allem während der Messezeit um den Handel mit Schuldscheinen und um Münzwechsel. Da jedes Fürstentum seine eigene Währung hatte, und die Händler es mit einer unübersichtlichen Fülle unterschiedlichster Münzsorten zu tun hatten, ermöglichte dies Betrug und Wucherei im großen Stil. Das wollte man verhindern. Die erste Aktie wurde dann 1820 an der Frankfurter Börse gehandelt, vor 200 Jahren. Claudia Wehrle zeichnet in einem SWR Aktuell Kontext die Geschichte der Börse nach.

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