Missbrauch und Hunger – die Verbrechen an indigenen Kindern in Kanada

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AUTOR/IN
Peter Mücke

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Es ist gut ein Jahr her, dass hunderte Gräber auf dem Gelände eines ehemaligen Internats für Kinder aus indigenen Familien, Kanada an eines der grausamsten Kapitel seiner Geschichte erinnert. Zwischen 1870 und 1996 waren rund 150.000 Kinder von Ureinwohnern und gemischten Paaren von ihren Familien getrennt und in Internate gesteckt worden, um sie zur Anpassung zu zwingen. Erklärtes Ziel: Dem Kind den Indianer austreiben. Nach Schätzungen sind mehrere Tausend Kinder in den Schulen gestorben – meist an Unterernährung und Krankheiten. Die, die überlebt haben, waren häufig Misshandlungen und sexueller Gewalt ausgesetzt.

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Peter Mücke