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Piloten-Selbstmord Mehrere Fälle von absichtlichen Abstürzen

Es sind vereinzelte Fälle, aber es gibt sie. Seit September 1976 sind acht Flugzeugabstürze in der internationalen Luftfahrt aufgelistet, die offenbar vorsätzlich von Piloten herbeigeführt wurden.

Flugzeugabsturzgefahr

Pilot lässt absichtlich Flugzeug abstürzen (Symbolbild)

Der vielleicht bekannteste und schwerwiegendste Fall ereignete sich am 31. Oktober 1999 als der Co-Pilot von Egypt Air 990 seine Boeing 30 Minuten nach dem Start in New York zum Absturz brachte, kurz nach dem der Pilot das Cockpit verlassen hatte.

Alle 217 Menschen an Bord fanden damals den Tod. Der Unfallbericht lässt als einzige Ursache den vorsätzlichen Absturz zu, auch wenn die ägyptische Familie des Co-Piloten jegliche psychischen Probleme dementierte und Selbstmordabsichten ausschloss.

Mosambikanischer Pilot fliegt frontal in den Boden

Ein Flugzeug der Malaysia Airlines.

Malaysia Airlines - der Flieger mit der Flugnummer MH379 wird immer noch vermisst

Auch im November 2013 wird ein Suizid angenommen, als der Pilot des mosambikanischen Flugs LAM 470 abwartete bis sein Co-Pilot das Cockpit verlassen hatte und dann bewusst das Flugzeug frontal in den Boden flog. 33 Menschen starben.

Der verschollene Flug MH 379

Auch der im indischen Ozean verschollene Flug MH 370 von Malaysia Airlines wird nach wie vor auf die These geprüft ob der Pilot Selbstmord verübt haben könnte und seine Passagiere mit in den Tod riss.

Wie gründlich sind psychologische Untersuchungen von Piloten?

Solche Nachrichten erschrecken, denn sie werfen die Frage auf, wie gründlich und verlässlich sind die medizinischen und psychologischen Untersuchungen von Verkehrspiloten, die ja außerhalb ihres Cockpits ähnlich emotionale und traumatische Erfahrungen machen können wie jeder andere Mensch auch.

Dass ein Pilot zum Selbstmörder und gleichzeitig zum Massenmörder werden kann ist eigentlich kaum vorstellbar.



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