Arbeiter errichten eine Absperrung um Notre Dame (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Francois Mori/AP/dpa)

Probleme bei Sanierung an Pariser Kathedrale Gewölbe der Kathedrale Notre-Dame bröckelt

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Vier Monate nach dem Großbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame muss die Sanierung derzeit ruhen. Denn vom Gewölbe sind mehrere Steine heruntergefallen.

Notre-Dame ist seit dem Brand im April vom Einsturz bedroht. Die Hitzewelle in diesem Sommer hat das Problem noch verschärft:  Vor drei Wochen herrschten auch in Paris Temperaturen bis über 40 Grad.  

Durch diese Hitze ist der Mörtel am Gewölbe so ausgetrocknet, dass er die Steine nicht mehr halten konnte. Deswegen sind sie jetzt heruntergestürzt.

Kulturministerium: Kathedrale mehr stabilisieren

Aus dem Kulturministerium fordert man, die Kathedrale mehr zu stabilisieren. Momentan sind die Arbeiter auf der Baustelle aber damit beschäftigt, die Umgebung vom hochgiftigen Blei zu befreien. Denn bei dem Brand waren hunderte Tonnen Blei in einem Turm und dem Dach der Kathedrale geschmolzen. Der Wind hat die Partikel bis in Schulen und Kindergärten verbreitet.

Am Montag - so lautet der bisherige Plan - sollen die Sicherungsarbeiten aber weitergehen, und dann kann man Notre-Dame und ihr Gewölbe hoffentlich auch besser stützen.

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