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Der UN-Menschenrechtsrat hat seine erste Sitzung des Jahres begonnen. Sie steht im Zeichen des Militärputsches in Myanmar, der Verhaftung des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny und des Tigray-Konflikts in Äthiopien.

Staaten benutzen Pandemie als Vorwand

UN-Generalsekretär António Guterres stellte fest, "jede Ecke des Globus leidet an der Krankheit der Verletzung von Menschenrechten".

Wegen der Corona-Pandemie findet die Sitzung überwiegend online statt. Thema war auch, dass die Pandemie von einigen Staaten zum Vorwand genommen wurde, Menschenrechte einzuschränken. Sie hat zudem zu einem Anstieg extremer Armut und Rückschritten bei der Gender-Gerechtigkeit geführt.

Guterres: Weiße Ideologie schürt Hass

Guterres beklagte zudem Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und eine "transnationale Bedrohung" durch neonazistische Bewegungen. Die Ideologie einer weißen Überlegenheit, nährten einen "Wahnsinn des Hasses".

"Viel zu oft werden diese Hass-Gruppen von Leuten in verantwortlichen Positionen auf eine Art angefeuert, die vor nicht langer Zeit als unvorstellbar galt."

UN-Generalsekretär António Guterres

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