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Rund 3,8 Millionen Beschäftigte in Deutschland erhielten im Jahr 2018 nicht den ihnen zustehenden Mindestlohn. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. In rund 2,4 Millionen Fällen unterschritt bereits der vereinbarte Stundenlohn den damals geltenden Mindestlohn von 8,84 Euro. Insgesamt sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung aber einen positiven Trend. Der Anteil der Geringverdiener sei im Vergleich zu 2013 deutlich zurückgegangen. Die Bruttolöhne stiegen zwischen 2013 und 2018 im Schnitt um mehr als acht Prozent, das entspricht 1,40 Euro pro Stunde. Die Experten führen das vor allem auf die Einführung des Mindestlohns 2015 zurück.

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