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Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in der so genannten Berateraffäre Fehler eingeräumt. Bei der Auftragsvergabe an externe Berater habe es in ihrer Amtszeit Rechts- und Regelverstöße gegeben, sagte die heutige Präsidentin der EU-Kommission vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss. Von der Leyen verteidigte gleichzeitig, Hilfe von außen in Anspruch genommen zu haben - ohne diese sei insbesondere die Digitalisierung der Bundeswehr nicht zu schaffen. Mit der Vernehmung von der Leyens will der Ausschuss nach rund einem Jahr seine Zeugenbefragung abschließen. Er untersucht die Vergabe von Aufträgen an externe Berater. Deren Einsatz hat allein während der Amtszeit von der Leyens einen dreistelligen Millionenbetrag gekostet.

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