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Olaf Scholz will nächstes Jahr Bundeskanzler werden, steht im Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard aber unter Druck. Seine Verteidigungsstrategie habe außerdem einen Schönheitsfehler, meint unsere Hauptstadt-Korrespondentin.

Am Nachmittag nimmt der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum milliardenschweren Bilanzsakandal des Finanzdienstleisters Wirecard seine Arbeit auf. Die Abgeordneten wollen vor allem klären, warum die staatliche Finanzaufsicht Bafin die Unstimmigkeiten in der Geschäftsführung des DAX-Konzerns nicht früher bemerkt hat.

Scholz verteidigt sich mit Doppeltaktik

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) - dem die Bafin untersteht - verteidigt sich unterdessen mit einer Doppeltaktik: Einerseits hat er schnell weitreichende Reformen für die Finanzaufsicht erarbeiten lassen, andererseits versucht er den politischen Konkurrenten zu belasten. Diese Rechnung des Finanzministers hat aber einen Schönheitsfehler, kommentiert SWR-Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert.

Der Kommentar von Evi Seibert im Audio:

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