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Es hätte die nächste große Evakuierung innerhalb weniger Tage werden können: Experten haben in Köln am Sonntag erneut nach einem vermeintlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Diesmal hatten die Kölner Glück.

Die Stadt Köln ist am Sonntag von einem erneuten Verkehrschaos wegen einer Weltkriegsbombe verschont geblieben. An einer verdächtigen Stelle auf dem Gelände der LVR-Klinik in Köln-Mehrheim wurden lediglich Fragmente einer bereits detonierten Weltkriegsbombe gefunden, wie die Stadt mitteilte. Die befürchtete Sperrung des Autobahnkreuzes Köln-Ost sowie die Evakuierung einer Klinik mit mehr als 450 Betten waren deshalb nicht nötig.

"Metallische Auffälligkeit" in der Erde

Fachleute waren bei Untersuchungen auf eine "metallische Auffälligkeit" in der Erde gestoßen. Am Sonntag wurde die Stelle freigelegt, um Gewissheit zu schaffen, worum es sich dabei handelt. Hätten die Experten tatsächlich eine Bombe gefunden, hätte sie sofort entschärft werden müssen - mit weitreichenden Folgen für die nahe gelegene Autobahn und für die Klinik.

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Donnerstag in Köln-Lindenthal

Bereits am Dienstag war eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg in Köln entschärft worden. Dafür mussten etwa 6.000 Anwohner in Köln-Lindenthal ihre Wohnungen verlassen.

500 Patienten aus Teilen der Uniklinik mussten verlegt werden und tausende Beschäftigte der Unikliniken konnten nicht an ihren Arbeitsplatz.

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